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Forschung

Forschung des AK Häberlein

Voraussetzung für die Zulassung eines Arzneimittels ist der Nachweis der pharmazeutischen Qualität, der therapeutischen Wirksamkeit sowie der Unbedenklichkeit. In diesem Zusammenhang sind neben klinischen Studien auch präklinische Studien zur Aufklärung des Wirkmechanismus eines Arzneimittels von besonderer Bedeutung.

Der Arbeitskreis für Molekulare Wirkstoffforschung widmet sich der Aufklärung von molekularen Mechanismen, die an der Wirksamkeit von Phytopharmaka und synthetischen Arzneimitteln beteiligt sind.

Gegenwärtig liegt der Fokus unserer Arbeit auf der Analyse molekularer Dynamiken von G-Protein gekoppelten Rezeptoren (GPCR) in der Plasmamembran lebender Zellen. Durch die Verwendung fluoreszenzmarkierter Liganden oder die direkte Fluoreszenzmarkierung der GPCR können die Rezeptoren auf molekularer Ebene untersucht werden. Die Detektion erfolgt mit unterschiedlichen biophysikalischen Techniken.

Die Fluoreszenzkorrelationsspektroskopie (FCS) erlaubt die Unterscheidung von Rezeptorpopulationen mit unterschiedlichen Diffusionskoeffizienten sowie – bei Verwendung eines fluoreszenzmarkierten Liganden – die Erfassung bindungskinetischer Parameter. Die Einzelmolekülmikroskopie ermöglicht eine Lokalisierung von individuellen Molekülen und eine direkte Beobachtung ihrer Bewegung. Damit können Bewegungspfade einzelner fluoreszenzmarkierter Rezeptoren aufgezeichnet und Rückschlüsse auf die molekulare Rezeptordynamik gezogen werden.

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